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Juli 2018 - Wie läuft eigentlich die Neubesetzung der Pfarrstelle ab?

Viele Gemeindemitglieder haben den Kirchenvorstand und mich gefragt, wie und wann die Stelle neu besetzt wird. Ab dem 01.08. wird die Stelle vakant sein, d.h. nicht besetzt. Diese Phase dauert an, bis die Stelle neu mit einer Pfarrerin oder einem Pfarrer besetzt ist. Die aktuelle Pfarrstellenausschreibung erfolgt im Modus A. Hierbei liegt das Recht zur Wahl eines Pfarrers oder einer Pfarrerin beim Kirchenvorstand.

Der Kirchenvorstand hat aber bereits die ersten Schritte unternommen, damit die Phase der Vakanz möglichst kurz sein wird. Im Juni hat Propst Oliver Albrecht an einer außerordentlichen KV-Sitzung teilgenommen und die sogenannte Bilanzierung mit dem Kirchenvorstand durchgeführt. Aufgrund der dort geäußerten Wünsche und Vorstellungen erstellt der Kirchenvorstand einen Ausschreibungstext. Die Ausschreibung selbst erfolgt dann im Amtsblatt der EKHN im September. Auf die Ausschreibung hin können sich alle Pfarrerinnen und Pfarrer der EKHN bewerben. Alle Bewerber stellen sich in einem Gottesdienst der Gemeinde vor. Der Kirchenvorstand kann dann aus den Bewerbern eine Person auswählen, er ist aber hierzu nicht verpflichtet. Kommt es nach der ersten Ausschreibung nicht zu einer Besetzung der Pfarrstelle, erfolgt eine erneute Ausschreibung im Amtsblatt. Die Ausschreibung im Amtsblatt kann mehrfach wiederholt werden.

Wie lange es dauern wird, bis die Stelle neu besetzt wird, kann zum aktuellen Zeitpunkt keiner sagen. Frühestens wird es aber zum 1. Januar zu einer Neubesetzung der Stelle kommen können. Aber auch eine spätere Besetzung der Stelle ist in der EKHN keine Seltenheit und muss niemanden beunruhigen. Schließlich soll die neue Pfarrerin bzw. der neue Pfarrer auch zur Gemeinde Rod am Berg passen .... !

Ihr Paul Schiebe


9. Juni 2016 - Besetzung der 0,5 Pfarrstelle Rod am Berg

Der Kirchenvorstand hat in seiner Sitzung vom 9. Juni 2016 beschlossen, die Ernennung von Pfr. (Dr.) Paul Schiebe zum Inhaber der 0,5 Pfarrstelle in Rod am Berg zu beantragen.

Gegen die Ernennung von Pfr. (Dr.) Schiebe zum Inhaber der 0,5 Pfarrstelle kann jedes wahlberechtigte Gemeindeglied bis zum 26. Juni 2016 Einspruch erheben.

Als Einspruchsgründe können geltend gemacht werden:

  • Gesetzwidrigkeit des Verfahrens
  • erhebliche Bedenken gegen Lehre und Lebensführung des Pfarrer
  • wesentliche eingeschränkte Dienstfähigkeit des Pfarrer

Einsprüche aus anderen Gründen sind nicht zulässig.

Der Einspruch ist zu begründen und schriftlich an den Dekan des Evangelischen Dekanates Hochtaunus zu richten.

Adresse: Dekan Michael Tönges-Braungart, Heuchelheimer Str. 20, 61348 Bad Homburg

 

13. September 2015 - Verabschiedung des alten Kirchenvorstands, Einführung der neuen Kirchenvorsteherinnen und Kirchenvorsteher

Weitgehend sind es dieselben geblieben. Doch im Rahmen des Gottesdienstes am 13. September wurden die ausscheidenden Mitglieder des Kirchenvorstands feierlich von Pfr. Schiebe mit einem Segen aus ihrem Amt verabschiedet und der neu gewählte Kirchenvorstand ebenfalls mit einem Segen neu eingeführt.

Dazu ließ Frau Doris Bühner sechs ereignisreiche Jahre der letzten Amtsperiode noch einmal kurz Revue passieren. Pfr. Schiebe dankte dem Kirchenvorstand, der die Gemeinde in dieser Zeit geleitet hat, für seine verantwortungsvoll geleistete, oft schwierige Arbeit. Für die Kirchenvorsteher der nächsten Zeit wird es jedoch nicht leichter werden, denn die künftige Reduzierung der Pfarrstelle auf eine halbe Stelle bringt manches Problem mit sich. Pfr. Schiebe erinnerte aber daran, dass unser christlicher Glaube uns nicht auf unsere eigenen Kräfte und Vorstellungen verweist, sondern auf das Vertrauen in eine Zukunft mit Gottes guter Begleitung.

Nach der Kirchenordnung gelobte der neue Kirchenvorstand am Ende des Gottesdienstes: „Ich gelobe vor Gott und dieser Gemeinde, den mir anvertrauten Dienst sorgfältig und treu zu tun in der Bindung an Gottes Wort, gemäß dem Bekenntnis und nach den Ordnungen unserer Kirche und unserer Gemeinde.“

Die Gemeinde ihrerseits gelobte, die neuen Kirchenvorsteher und Kirchenvorsteherinnen zu achten, ihre Verantwortung zu respektieren und sie im gemeinsamen Gemeindeleben zu unterstützen. Am 24. September treten sie nun unter der Leitung von Pfr. Schiebe zu ihrer konstituierenden Sitzung zusammen:

Annette Abel, Doris Bühner,  Sabine Heger, Anette Henrich, Rudolf Henrizi, Gerhard Müller, Bettina Vogelsberger, Christa Will.


Der Kirchenvorstand unserer Gemeinde

Der Kirchenvorstand (KV) leitet die Gemeinde.

Die Aufgaben des KV sind vielfältig. Als Leitungsorgan entscheidet und berät er im Rahmen der gesamtkirchlichen Ordnung über alle Angelegenheiten der Kirchengemeinde. Unter anderem ist er für die Gestaltung der Gottesdienste, die Einführung neuer Gottesdienste sowie der liturgischen Handlungen gemeinsam mit dem Pfarrer oder der Pfarrerin zuständig. Er berät und beschließt den Konfirmandenunterricht und wirkt bei der Pfarrstellenbesetzung mit.

Auch trifft der Kirchenvorstand alle finanziellen Entscheidungen der Gemeinde und ist zuständig für deren Gebäude. Er hat zusammen mit dem Pfarrer eine Mitverantwortung für die Seelsorge und darauf zu achten, dass in der Gemeinde das Wort Gottes verkündigt wird und die Sakramente rechtens verwaltet werden.

Für mehrere Aufgabenfelder wurden vom Kirchenvorstand Arbeitsausschüsse gegründet sowie Zuständigkeiten festgelegt, bei denen neben KV-Mitgliedern auch Gemeindemitglieder tätig sind:

  • Bauausschuss
  • Finanzausschuss
  • Redaktion
       - Gemeindebrief
       - Internet
  • Ökumene
  • Diakonie
  • Dekanatssynode

Der Kirchenvorstand wird alle 6 Jahre von der Gemeinde gewählt.